Gestärkt durch unser langsam etwas eintöniges Frühstück: Cerealien, Brot & Marmelade (Miri hatte heute Morgen Heißhunger auf Mettwurst und/oder Käse, sagt das nicht alles?) ging es heute Morgen erstmal auf Sightseeing-Tour durch Canberra. Auf Anraten von unserem B&B-Papa Gavin hin, sind wir dann gleich erst einmal nach Tuggeranong (im Süden von Canberra) zum Government House gefahren, in dessen Park es garantiert Kängurus zu sehen geben sollte. Die haben wir dann auch tatsächlich und leibhaftig gesehen. Aber leider hat uns die Sippe, die wir unter ein paar Bäumen sonnend entdeckt haben, nur blöd hinterm Zaun hervor angeschaut, ohne mal Anstalten zu machen, etwas näher zu uns zu hüpfen. Also gab es nicht wirklich scharfe Fotos der Viecher. Anschließend haben wir uns neben den verschiedenen Botschaften, die alle im Stil des jeweiligen Landes erbaut wurden, auch das australische Parlamentsgebäude und das War Memorial angesehen, bevor es dann auf gen National Park Tidbinbilla ging.
Miri & Manu vor dem australischen Parlament in Canberra
Im National Park Tidbinbilla angekommen gab es erst einmal an der „Rezeption“ eine Einweisung von Park-Ranger Peter, der uns vorab ein paar Tipps gab, wie und wo man Koalas im Park findet. Man darf nämlich nicht nur auf die Eukalyptusbäume gucken, sondern muss den Boden nach frischen „droppings“ absuchen, was nichts anderes bedeutet als Koala-Kacke. Die muss grün und frisch sein, dann weiß man, dass der Koala vor nicht all zu langer Zeit am Boden gekrabbelt ist, um den Baum zu wechseln und dann muss man nur noch die richtigen Eukalyptusbäume in 30 m Umkreis nach den kleinen Bärchen absuchen. Dies aber gestaltete sich gar nicht so einfach: wir haben zwar besagte Spuren gefunden, aber selbst nach 2-maligem Ablaufen der 45 Minuten Koala-Wanderstrecke durch den Eukalyptus-Wald keinen Koala im Baum entdeckt.
Wonderful Tidbinbilla
Nichts desto trotz haben wir einige andere tolle Tiere zu Gesicht bekommen: Emus, Kängurus, Wallabies (das sind die kleinen Verwandten der Kängurus) Vögel, Echsen, Possums und Schnabeltiere.
Kurz bevor der National Park seine Pforten schließt, wollten wir dann schon ganz enttäuscht nach Hause fahren, aber dann haben wir doch noch einen heißen Tipp von einer australischen Truppe bekommen, die uns ganz in der Nähe des Carpark, am Eingang des Koala-Geheges einen Baum zeigten, auf dem ganz versteckt ein Koala gerade Bubu machte. Mit einigen Rufen haben wir ihn geweckt und zumindest mal dazu gebracht, seinen Kopf kurz zu bewegen. Hach, wie süüüüüß! Da konnten wir dann beseelt Bilder machen und glücklich gen Heimat fahren.
Suchbild: Wo ist der schlafende Koala?
Bis Canberra waren es nochmal rund 40km auf einer einsamen Landstraße zu fahren, wo uns auf der Strecke zwei oder drei Autos, diverse Kängurus und ein (leider erneut) toter Wombat am Straßenrand begegneten.
Abendessen haben wir ausnahmsweise mal beim goldenen „M“ zu uns genommen. Ein Burger mit „Angus-Steak“, der im australischen Radio momentan heiß umworben wird. Hat sich gelohnt! War lecker! Vor allem aber die Pommes – man glaube es kaum, aber sie schmecken anders, äh, besser (!!!) als in Deutschland. Ob es an den australischen Kartoffeln liegen mag? Um mal ein Buhmann’sches Gerücht zu widerlegen: Es gibt KEINE Känguru-Burger beim australischen McD!
Jetzt müssen wir uns aber mental auf die morgige Fahrt nach Melbourne vorbereiten. 700km werden leider kein „Katzensprung“ sein…




hey,das hab ich niiiie gesagt! übrigens,wenn ihr bock auf wurst habt schaut euch einfach um nach "delicatessen" oder "deli" shops.ist nichts anderes als bei uns eine metzgerei, meist mit deutschen inhabern.vorsicht bei einheimischen wurstprodukten,die aussies machen
AntwortenLöschenüberall schaffleisch rein,schmeckt wie alte socken!!! viel spass noch