Nachtrag zum 20.09.09
Der botanische Garten war unsere erste Etappe des Tages. Von den schön blühenden Gärten, der Geräuschkulisse und Artenvielfalt waren nicht nur wir angetan, sondern auch viele Australier, die ihrer Lieblingsbeschäftigung am Wochenende nachgingen: Picknicken! In den Bäumen im Garten haben wir zu unserer Verwunderung viele Flughunde entdeckt, die kopfüber an den Ästen hingen und schliefen oder sich lauthals miteinander stritten.
Massenschlafstätte der Flughunde
Weiter ging unser Weg zum Opern Haus, auf dessen Vorplatz heute der Sydney Marathon endete. Die Läufer wurden von einer Menschenmenge im Ziel jubelnd empfangen. Wir nahmen in der Zwischenzeit das Opernhaus ein Wenig unter die Lupe und fanden heraus, dass die Oper mehr als 1.000 Räume hat und der tägliche Stromverbrauch einer Kleinstadt mit 25.000 Einwohnern gleichkommt.
Manu vor der Oper + Marathonpublikum rechts
Als nächstes haben wir eine Fährfahrt durch den Sydney Harbour nach Pyrmont Bay gemacht. Von der Fähre aus hatten wir einen super Blick auf die Skyline der Stadt.
Unser Fährschiff
Blick von der Fähre auf die Harbour Bridge
Miri auf der Fähre am Winken
In der Bay angekommen, haben wir uns dann in Richtung Fischmarkt begeben, wo wir unser Mittagessen eingenommen haben. Auf dem Fischmarkt, der 7 Tage die Woche geöffnet hat, herrschte reges Treiben und fast kein Vorankommen. Vor allem die Asiaten ließen sich hier mächtige Fischportionen zubereiten. Auch Manuel konnte der großen Versuchung nicht wiederstehen und ließ sich eine riesige Fischplatte mit Muscheln, Austern, Filet, Tintenfisch und Pommes zusammenstellen. Das war lecker!Fischmarkt von außen
Drinnen: lecker Fisch und Seafood, so weit das Auge reicht!
Ok, Miri ist dann lieber auf einen Früchtejoghurt und etwas vom ortsansässigen Bäcker ausgewichen – denn in der Markthalle gab es auch für die „Nicht-Fisch-Esser“ etwas zu mampfen. Mit vollen Mägen verbrachten wir den Nachmittag in der City und schlenderten durch die Einkaufsstraßen. Am Abend sind wir dann noch ein paar Tipps der Bands Sparkadia und Howling Bells aus unserem Indie Travel Guide nachgegangen. Mit der S-Bahn ging es nach Darlinghurst und Surrey Hills, wo wir uns erst einmal im Backpacker/Rotlichtviertel verliefen. Aber auch diese Seite der Stadt fanden wir höchst Interessant, da hier ein bunt gemischtes Publikum aus jung, alt, reich und arm unterwegs war. Zuletzt sind wir beim Mexikaner Mad Mex eingefallen, den uns Alex Burnett von Sparkadia empfohlen hatte. Dort haben wir den Abend bei einem super-leckeren Quesadilla ausklingen lassen. Der Tipp war wirklich Gold wert, denn wir haben bei weitem noch nie sooooooo einen leckeren Quesadilla gegessen. Da können sich „deutsche“ Mexikaner echt mal eine Scheibe abschneiden.







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