Donnerstag, 17. September 2009

Foster - Narooma

Nachdem wir heute Morgen noch wegen des Schadens an unserem Mietwagen alle Formalitäten mit Meg, Graeme und der Mietwagengesellschaft klären mussten, haben wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg nach Narooma gemacht. Der Princess Highway, den wir rund 600 km fahren mussten, war rein von der Aussicht her leider enttäuschend, denn man war entweder zu weit von der Küste weg, um einen schönen Blick auf das Meer zu haben oder man ist kilometerweit nur durch (Regen-)Wald gefahren. Das Gute war jedoch, dass nicht viel Verkehr war und Manu das Speedlimit etwas ausreizen konnte.

Heute haben wir wieder die Grenze von Victoria nach New South Wales passiert

Auf unserer Rast hinter dem Örtchen Lakes Entrance haben wir wieder mal eine Gattung mehr auf unserer „Tiere von Australien to see Liste“ abhaken können: den Schnabeligel. Der ist übrigens neben dem Schnabeltier das einzige Säugetier, das Eier legt. Nungut, leider sind die kleinen Gesellen recht scheu, so dass besagter Igel sofort die Flucht ergriff und sich im Gras eingraben wollte, als Miri mit dem Fotoapparat in der Hand angepirscht kam. Leider hat sich der Kleine auch nach 10-minütigem Warten und Beobachten nicht aus seiner Angsthaltung lösen wollen und blieb eingeIGELT im Gras liegen.

Einge-igel-ter Schnabeligel


Der Fahrer macht Rast


Unser Raststättenausblick bei Lakes Entrance

Gegen 17:30 Uhr sind wir in Narooma angekommen und sind nach einer kurzen Zimmerinspektion im Whale Motor Inn (www.whalemotorinn.com) dem Tipp aus dem „Lonely Planet“ nachgegangen: wir waren Seafood essen im Taylor’s Seafood Café. Wie ihr vielleicht wisst, isst Miri gar nicht gerne Fisch – aber mit guter Überzeugungskraft von Manu, hat sie sich zu einem mit Sesam und Mohn panierten Lachs mit Zitronenjoghurt-Dressing, Salat und Wedges überreden lassen während Manu sich über einen Teller Tintenfisch mit Chilidressing und Wedges freute. Wir waren auch beide mehr (Manu) oder minder (Miri wegen besagter Seafood-Abneigung) begeistert.

Miri im Taylor's Seafood Café: auf der Terasse war's warm, aber stürmisch

Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Ort - bei dem wir feststellten, dass die Australier anscheinend genauso wenig Fußgänger-freundlich wie die Amis sind, denn es gibt hier nur wenig Gehwege, geschweige denn Straßenlampen – sind wir noch in den örtlichen Supermarkt eingefallen, um uns mit Leckereien für das Frühstück zu versorgen. Morgen geht es dann hoffentlich (wenn wir noch einen Platz bekommen) mit dem Boot zur Montague Island, wo man Pinguine und Wale sehen kann.

Hier werden wir gleich hinein fallen:


GUTE NACHT!

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